Gemeinsames Frühstück und Transport zum Motorradlager
Übergabe und Überprüfung der Motorräder
Kleiner Ausflug in die Vor-Kordillere, um sich an die Motorräder zu gewöhnen
2.Tag
8:30 Uhr
Aufbruch zu einer Tagesreise in die Umgebung Santiagos, vorbei an großen Weingütern, wo der berühmte chilenische Wein produziert wird.
Wir werden Avocado- und Orangen-Plantagen sehen und uns hauptsächlich auf gut befestigten, asphaltierten Straßen bewegen.
Kleiner Imbiss unterwegs
Nach ca. 340 km - Rückkehr ins Hotel , gemeinsames Abendessen, Vorbereitung auf den nächsten Tag, an dem das große Abenteuer, die Reise in den Norden Chiles beginnt.
3.Tag
8:00 Uhr
Abfahrt in Santiago Richtung Norden durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete, u.a. durch Weinberge.
Die ersten 150 km auf asphaltierter Straße führen uns vorbei an geschichtsträchtigen Dörfern und Städten. Anschließend geht die Fahrt weiter auf einer Nebenstraße in eine Gegend, in der vor vielen Jahren eine Eisenbahn in den Norden Chiles fuhr. Heute existiert diese Verbindung nicht mehr, die Schienen sind abgebaut, die Wege sind einigermaßen befestigt und kurvenreich.
Wir passieren einige große Eisenbrücken und diverse Tunnel, durch die früher nur die Dampflokomotiven fuhren.
Am Hotel angekommen, bleibt Zeit zum Duschen und Umziehen, bevor wir zu einem Abendessen ganz in der Nähe aufbrechen.
4.Tag
8:00 Uhr
Abfahrt vom Hotel in Richtung Norden auf Sandwegen bis in die Vor-Kordillere. Die Vegetation ist kärglich, aber der Himmel blau und die Bergluft ist frisch.
Nach einigen Stunden erreichen wir eine asphaltierte Straße, die uns in ein gut bewässertes und kultiviertes Tal führt.
Wir beenden diesen Tag in La Serena, wo uns in unseren Unterkünften ein Grillfest erwartet.
5.Tag
9:00 Uhr
Abfahrt in das Innere des Tales von Vicuna und Umgebung, vorbei an modernen Bewässerungsanlagen dieses fruchtbaren Tales, bis dorthin, wo der landesweit berühmte chilenische Pisco hergestellt wird, ein beliebtes alkoholisches Getränk, das auch für verschiedene Cocktails verwendet wird.
Unterkunft und Abendessen im Ort.
6.Tag
9:00 Uhr
Rückkehr nach La Serena, Stadtbesichtigung, Ausflug an den Strand dieses berühmten Seebads, Besuch des Marktes La Recova. Auf Wunsch Besuch des Spielcasinos, ganz in der Nähe unserer Unterkunft.
7.Tag
8:30 Uhr
Abfahrt in Richtung Norden an der Küste entlang bis zu einer "Umleitung", die unsere abenteuerliche Reise abrunden soll.
Wir passieren einige türkische Bäder, erleben kühne, verwegene Reste des Menschen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Eine verlassene Eisenmine erinnert daran, dass die Menschen sogar in der trockenen Wüste Wasser zur Verfügung hatten.
Wir benutzen verschiedene Wege und Straßen und bemerken die kultivierung der Landschaft dank eines Stausees.
Wir erreichen ein komfortables Hotel an der Küste, wo wir ausruhen und uns auf den nächsten Tag vorbereiten können.
8.Tag
8:30 Uhr
Wir folgen weiter dem Weg in Richtung Norden an der Küste entlang auf einer gut gepflasterten Straße und erreichen ein altes Dorf, das seine eigene Geschichte hat.
Von dort aus geht es in die schönste Gegend dieser Region, besonders im Winter, wenn es geregnet hat, und die Wüste in voller Blüte steht. Dies ist nur alle sechs bis zehn Jahre der Fall.
Nach kilometerlangen weißen Sandstränden erreichen wir erneut die Wüste und und kommen später im Hafen von Caldera an, der früher der Hafen von Copiapo war, einer Stadt im Landesinnern. Von hier aus wurde ein großer Teil des chilenischen Reichtums an Mineralien verschifft, und hier gab es auch den ersten Passagierzug.
In Caldera erwartet uns ein excelentes Essen, eine Ruhepause und ein Swimmingpool mit temperiertem Wasser.
9.Tag
Ruhetag! Heute können wir entspannen, spazierengehen oder mit dem Motorrad in die Umgebung fahren, Sitten und Gebräuche kennenlernen und Fisch und Meeresfrüchte essen.
10.Tag
8:30 Uhr
Es geht weiter nach Norden, zunächst ca. 90 Km auf asphlatierter Straße, dann auf Sandwegen zum Nationalpark Pan de Azucar. In diesem Park sieht man mit etwas Glück Füchse, Guanacos und manchmal sogar einen Kondor.
Möglicherweise auch eine besondere Kaktusart, die sich nach der Sonne hin ausrichtet, ein wirklich interessantes Schauspiel!
Beim Verlassen des Parkes werden wir die Größe dieser Atacama-Wüste spüren und uns darüber bewußt werden, wie klein wir doch sind!
Am Abend werden wir uns in der Stadt Tal Tal ausruhen.
11.Tag
8:30 Uhr
Wir verlassen Tal Tal und fahren zunächst einige Kilometer nach Südosten auf der Straße, dann weiter auf einem Nebenweg, um an den Salpeterminen vorbeizukommen.
Es geht weiter nach Süden auf festem Wüstensand. Vorsicht ist geboten! Immer wieder gibt es "schlüpfrige" Stellen im Sand, und wir drosseln die Geschwindigkeit.
Wir erreichen die Vor-Kordillere und später die kleine Stadt El Salvador. Dort übernachten wir, 2700 m hoch über dem Meeresspiegel!
12.Tag
8:00 Uhr
Wir müssen früh aufbrechen, fahren in die Kordillere von Los Andes, die sich uns in verschiedensten Farbschattierungen präsentiert.
Auf sandiger Straße fahren wir in eine Höhe von 3000m bis 4000m, wo sich Salzseen und Lagunen von außerordentlicher Schönheit befinden. Schließlich sehen wir den Nevado de Maricunga, weiter östlich den Nevado de Tres Cruces, imposant und majestätisch! Ein unvergleichliches Schauspiel in der Kordillere de Los Andes.
Wir erreichen den chilenischen Zoll, der sich hier in diesen Breitengraden befindet.
An der Küste des Maricunga-Salzsees fahren wir bis zur Santa Rosa- Lagune, damit den Wegen der Minenarbeiter folgend, bis Copiapo, immer begleitet von einer unvergeßlichen Sicht auf die Berge.
13.Tag
8:30 Uhr
Wir brechen in Richtung Südwesten auf durch das Tal von Copiapo und suchen den besten Weg südlich, um von der Vor-Kordillere auf die Panamericana zu kommen.
Diese führt uns zurück nach La Serena, wo wir übernachten und uns auf die Rückkehr nach Santiago vorbereiten werden.
14.Tag
8:30 Uhr
480 Km auf der doppelspurigen Panamericana bis Santiago.
In der Küstenregion passieren wir zahlreiche Dörfer und Seebäder.
In Santiago angekommen, ruhen wir uns aus und essen später zu Abend.
15.Tag
9:00 Uhr
Zurückbringen der Motorräder und gemeinsames Abschiedsessen